Samstag, 4. Juli 2009

Still alive!

Servus! Nach längerer Pause endlich mal wieder ein Update! Nachdem ich mich voll auf die Prüfung in Schwäbisch Gmünd konzentriert hatte, musste das E30-Projekt etwas zurückstecken. Außerdem habe ich in der Zwischenzeit ein Klavier verkauft und mit Manu einen Toyota Celica gekauft. Nun ist die Prüfung bestanden, der Studienplatz gesichert und ich kann meine Freizeit für den Bayer opfern.

Hier ein kleiner Überblick, was so alles passiert ist:

- Upgrade-mäßig hat sich am Auto nichts verändert. Ich denke aber über ein K&N 57i Performance-Luftfilter-Kit nach.

- Mit Thomas habe ich den BMW vor zwei Wochen auf eine Waage gefahren. Das Leergewicht mit ca 15kg Sprit an Bord betrug 1040kg, 40 weniger als das in der Zulassungsbescheinigung eingetragene Leergewicht. Die Achslastverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse haben wir auch gemessen, allerdings habe ich sie noch nicht ausgerechnet. Sie liegt irgendwo bei 60%:40% (vorne:hinten), was den Drifteigenschaften sehr zu Gute kommt. Ein perfekter Sportwagen hat die Verteilung 50%:50%, sodass er in Kurven weder unter- noch übersteuert.

Letzte Woche dann der erste größere Defekt (von der gebrochenen Feder zu Beginn mal abgesehen): Der Motor machte komische Geräusche, die Tonlage änderte sich. Es schepperte etwas. Es wurde dann immer schneller immer schlimmer und plötzlich hörte sich der Motor beim Gasgeben an wie eine Kreuzung aus Trekker und Rennwagen.

Am Dienstag schaute ich deshalb bei Herrn Marko in seiner Werkstatt bei der OMV-Tankstelle vorbei. Mir war klar, dass der Auspuff einen Riss/Loch hatte, konnte die Stelle aber beim drunter schauen nicht entdecken. Auf der Hebebühne zeigte mir Herr Marko einen Riss im Abgaskrümmer - dieser könnte geschweißt werden.

Am Donnerstag fuhr ich den Krawall-BMW einmal durch die Stadt zum ausgemachten Reparaturtermin. Obwohl ich die Fenster zu hatte, (naja, das eine ist ja immer einen Spalt offen) machte das Ding beim Beschleunigen einen Höllenlärm, lauter als jeder Ferrari oder Lamborghini. Aber ganz so toll hat es sich dann doch nicht angehört. Die Leute haben alle geguckt, vor allem die in Cabrios unterwegs waren. Mit einem Gesichtsausdruck irgendwo zwischen Unverständnis, Mitleid und Verachtung. Mit egal, am Freitag Mittag war das gute Teil wieder fit, die Reparatur war nicht teuer und der Motor schnurrt wieder leise wie ein bayrisches Kätzchen.

Der BMW M40-Vierzylinder mit 1,8l Hubraum und 113PS.

Vor dem Defekt bin ich mit Jan auf die Schnapsidee gekommen, mit dem BMW im September nach Paris zu fahren. Da die Franzosen aber auch alles wieder flott kriegen was mal vier Räder hatte, mache ich mir da keine größeren Sorgen. Ein weiterer Defekt bleibt aber sicher nicht aus, deshalb wird das sicher ein abenteuerlicher Trip.